Die Chronik

 

Alles hat einen Anfang. Auch das Leutkircher ALSO-Festvial. Die Grundidee zum ALSO entstand bereits im Jahr 2009. Christian Skrodzki war bei einem Besuch in Memmingen vom Beachvolleyball-Feld auf dem Memminger Marktplatz begeistert. Zuhause ging ihm die Sportarena mitten auf dem Marktplatz nicht mehr aus dem Kopf. Nachdem seine Werbeagentur inallermunde auch eine Sparte mit Event-Organisation hatte, war sein Interesse geweckt. So etwas könnte in Leutkirch auch gut passen, dachte er und zimmerte sich ein Konzept zusammen, dass Beachvolleyball, Open-Air-Musik, eine Kunst- und Kulturnacht und Kinderangebote beinhaltete. Dieses Konzept stellte er im Rathaus bei der Verwaltungsspitze vor und warb um organisatorische Unterstützung. Der Oberbürgermeister Otto Baumann begrüßte zwar die Idee, sah aber keinen Ansatzpunkt an welcher Stelle die Stadt ein Interesse daran haben könnte, das Festival zu unterstützen. Nach dieser Absage verschwand das Konzept wieder in der Schublade.

Im Jahr 2000 baute Christian Skrodzki in der Nachbarstadt Isny den Stadtmarketingverein auf. Im Rahmen der Isnyer Stadtmarketingaktivitäten wurden Events gesucht, die zur Belebung der Altstadt beitragen. Christian Skrodzki holte das Konzept aus der Schublade, erweiterte es um einen Kunsthandwerkermarkt, einer SWR-DanceNight und Open-Air-Kino und etablierte die Veranstaltungsidee unter dem Namen "Summer in the city - Isny". Die Veranstaltung war ein großer Erfolg und zog viele Besucher in die Isnyer Altstadt. Nachdem Skrodzki seinen Job als Citymanager in Isny an den Nagel gehängt hatte, waren auch die Tage von "Summer in the city" bald gezählt. Seine Nachfolgerin veranstaltete das Sommerevent nur noch ein Mal und warf die Veranstaltung aus dem Jahresprogramm von Isny Aktiv.

Christian Skrodzki hatte in seiner Funktion als Event-Chef der Werbeagentur inallermunde inzwischen in Leutkirch kommissarisch den Posten des City-Managers vom Leutkircher Stadtmarketing übernommen. Im Rahmen des Stadtmarketings veranstaltete er Sommernachts-Konzerte in der Leutkircher Altstadt und mit Raphael Notz und Joe Mehr zusammen ein Open-Air-Kino am Stadtweiher und auf der Wilhelmshöhe. Basierend auf der Erfahrung vom Stadtmarketing Isny und Leutkirch, entwickelte Skrodzki mit seiner Werbeagentur inallermunde dann das Konzept und den Namen für das "ALSO-Leutkirch - a hot summer in L.A.". Mit Joe Mehr und Raphael Notz hatte er zwei zuverlässige und unerschrockene Event-Macher kennengelernt. Wolfgang Bietsch (sein Mitgesellschafter bei inallermunde) ergänzte das Trio zu einem Quartett. Von Anfang war allen vier Machern klar, dass sich aus dem Nichts kein Verein dazu bereit erklären würde Vorleistungen von 20.000 Euro zu leisten, ohne zu wissen ob das Festival zum Erfolg wird. Folglich beschlossen die vier das Festival als GbR auf eigenes Risiko zu veranstalten um es bei Erfolg auf einen Verein zu übertragen. Die Erfahrungen und Personal-Kapazitäten von inallermunde und vom Blauen Affen wurden entsprechend ins Festival eingebracht.

Der neue Oberbürgermeister Stegmann war dem Festivalgedanke gegenüber aufgeschlossen und sagte die organisatorische Unterstützung des Festivals zu. Zahlreiche Leutkircher Großunternehmen waren bereit als Sponsoren finanzielle Beiträge einzubringen. Weitere finanzielle Unterstützung kam aus Teilen des Einzelhandels und der Gastronomie. In Oliver Völk und Sabine Gisbert fanden sich zwei engagierte Personen die sich schon im ersten Jahr des ALSO daran machten den angedachten Verein zu gründen. So konnte völlig überraschend schon vor Beginn des ALSO 2004 der ALSO e.V. aus der Taufe gehoben werden. Für das erste Festival konnten auf Anhieb viele ehrenamtliche engagierte Leutkircher gefunden werden. Aktivisten wie Andreas Brodbeck, Tezer Leblebici, Roland Hess, Rudi Kastelberger, Bernd Dassel mit seinem "Talk im Bock-Team", Ralf Manthei mit seinem Larifari-Verein, die Volkshochschule, uvm. gesellten sich zum ALSO hinzu und machten das Gründungsjahr zu einem großen Erfolg.
Schon das ALSO-Festival 2005 wurde dann vom eingetragenen Verein ALSO-Leutkirch unter dem Vorsitz von den Vereinsvorständen Christian Skrodzki und Joe Mehr organisiert. In den Folgejahren kamen Veranstaltungen wie z. B. "die Oase der Ruhe" in der Gedächtniskirche oder das "Leutkircher Quietsche-Entenrennen" hinzu. Der ALSO-Verein wurde immer professioneller und konnte sich auf die Mithilfe von vielen Akteueren in der Stadt verlassen. Aktivisten wie Axel Müller verstärkten das Orga-Team. Die DanceNight fand mit verschiedenen Radiosendern statt und wurde dank des unermüdlichen Einsatzes von Tezer Leblebici mit dem Vorprogramm "Leutkircher Showbühne" zu einem Aushängeschild des ALSO. Die Holzwerkstatt für Kinder von Peter Wolf war von Anfang an der stille Publikumsliebling. Die Skiläuferzunft erweiterte mit dem "Duathlon-Bergsprint das sportliche Angebot des ALSO".

Das ALSO 2011 wurde dann erstmals vom neuen 1. Vorsitzenden Tezer Leblebici organisiert. Tezer, der mehrere Jahre neben Christian Skrodzki 2. Vorsitzender war, hatte sich jahrelang bestens auf diese Verantwortung vorbereitet und präsentierte mit dem ALSO 2011 gleich zum Auftakt ein perfekt organisiertes Altstadt-Sommerfestival. Mitstreiter Bernhard Aßfalg als 2. Vorsitzender ist hier ihm eine wichtige Stütze. Doch was wäre eine Vorstandschaft ohne die ALSO-Eventmanger. Allen voran muss hier Michael Müller genannt werden – er hat das ALSO gleich drei Mal hintereinander erfolgreich organisiert. David Kreuzer, Michael Metz, Janine Driemel, Joy Neugebauer, Pirmin Herz und Simon Wagner waren die weiteren Event-Manager. Das Jubiläumsjahr 2013 verantwortet Carmen Fluhr.

Fortsetzung und weiterer Ausarbeitung der Chronik erfolgt in Kürze