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Michael Müller |
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Michi macht's möglich! Traditionsgemäß ist jedes Jahr ein junger Praktikant für die Organisation des Altstadt-Sommerfestivals verantwortlich. Dieses Jahr ist Michael Müller als Eventkoordinator für das so genannte ALSO zuständig. Michael ist ein echtes Organisationstalent. Der 22-jährige Heggelbacher, der eine Ausbildung zum Mediengestalter macht, bezeichnet sich selbst als Vereinsmensch – drei Vereinsmitgliedschaften (Musikkapelle Heggelbach e.V., KLJB Heggelbach-Tautenhofen e.V., Kultur- und Gemeindetreff Tautenhofen) verschafften ihm schon vor dem Eintritt in den ALSO-Verein einiges an Erfahrung im organisatorischen Bereich. Die Koordination eines ganzen Festivals ist natürlich sehr viel komplizierter als alles, woran Michael vorher beteiligt war, doch er findet: „Das ALSO ist einfach eine super Sache. Es macht mir sehr viel Spaß und ich lerne, dank meinem Lehrmeister Christian Skrodzki, sehr schnell sehr viel. Kein Tag ist wie der andere. Ich musste mich noch nie überwinden, dafür morgens aufzustehen.“ Sein Geheimrezept für gelungene Organisation: Flexibilität plus Offenheit plus Kreativität. In Michaels Händen laufen alle - organisatorischen – Fäden zusammen, doch er behält meisterhaft den Überblick darüber. „Es ist eine große Herausforderung, aber es klappt super!“, freut er sich. Um all das zu schaffen macht er 'Überstunden', bleibt bis um 20 oder 21 Uhr im Büro oder arbeitet auch mal am Wochenende. Und hat immer noch jede Menge Spaß dabei. Wie gesagt: Ein echtes Organisationstalent – vielseitig talentiert und sehr engagiert. |
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Christian Skrodzki |
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Sein Kind wird erwachsen! Christian Skrodzki ist die ALSO-Figur schlechthin. Der Herlazhofer ist seit Anbeginn an mit dem Festival verheiratet. 1998 startete er den ersten Versuch den Leutkircher OB von einem Sommerfestival in der Altstadt zu überzeugen. Leider Fehlanzeige! Nachdem er in Isny als Geschäftsführer von der Stadtmarketinginitiative Isny Aktiv das Festival "Summer in the City" aus der Taufe gehoben hatte, war er aber vom Organisieren eines Urlaubsfestivals mitten in der Stadt nicht mehr abzubringen. Isny stellte zwar das erfolgreiche Summer in the City-Festival 2002 überraschend wieder ein, aber das eröffnete neue Chancen. Zum Beispiel die Chance für Christian Skrodzki, das Festival in Leutkirch fortzuführen und auszubauen. Er sicherte sich die Zusammenarbeit von Wolfgang Bietsch, Raphael Notz und Joe Mehr. Das erste ALSO Leutkirch wurde gleich ein großer Erfolg. Bereits noch im ersten Jahr wurde wie geplant ein gemeinnütziger Verein gegründet. Die Vorbereitungen auf das ALSO beginnen bei Christian Skrodzki bereits immer mit dem Ende des ALSO-Festivals des Vorjahres. Mit immer neuen Ideen probiert er das Festival noch interessanter und attraktiver zu gestalten. Verhandelt ausdauernd mit Sponsoren, überzeugt freiwillige Helfer von der Mitarbeit, und, und, und . . . - und dies selbstverständlich wie alle anderen Vorstandsmitglieder ehrenamtlich ohne Entlohnung. Auch seine Werbeagentur verdient am Festival keinen Cent. Die grafischen Arbeiten des ALSO-Festivals erledigen ALSO-Mitglieder in ihrer Freizeit. Christian Skrodzki ist nebenbei noch Vorstandsmitglied bei mehreren Vereinen: Wangen hilft Togo e.V., Wir helfen Afrika - Die Initiative aus Baden Württemberg, Freie Wähler Vereinigung. Ferner ist der Stadtrat und Fraktionssprecher im Leutkircher Stadtrat. Das ALSO 2009 wird sein vorerst letztes Altstadt-Sommerfestival sein. Es ist an der Zeit, das ALSO in andere Hände zu geben. "Neue Köpfe bedeuten neue Ideen und Impulse - und das braucht ein erfolgreiches Festival alle paar Jahre, damit es erfolgreich bleibt", ist Skrodzki überzeugt. |
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Andreas Brodbeck |
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Ein Mann für alle Bälle! Das Herzstück des Altstadt-Sommerfestivals ist das Beachvolleyballfeld auf dem Kornhausplatz. Hier trifft man sich, hat als Spieler oder als Zuschauer Spaß, schlägt die Bälle übers Netz oder schlürft Cocktails. Hinter alledem steckt eine Menge Planung und Organisation. Und ein Name: Andreas Brodbeck. Vom Aufschütten des Sandplatzes bis hin zur Turnieraufsicht plant und macht er alles rund um das Thema Beachvolleyball beim ALSO. Im ersten Jahr noch ziemlich alleine, teilt er sich mittlerweile die Arbeit mit den Mitorganisatoren Tobias Hafner und Klaus Dentler und Technikkoordinator Hubert König. Sechs einzelne Volleyballturniere finden heuer während des ALSO statt; das bedeutet, eine Vielzahl von Teams müssen zusammengestellt werden, sechs Turnierleiter müssen gefunden werden, zahlreiche Preise müssen organisiert werden – unterm Strich: Andreas Brodback muss viel Koordinationsarbeit leisten und eine Menge Leute anrufen. Was ist dabei sein Antrieb? „Ich finde es super und möchte auch, dass in Leutkirch mal was los ist und dann muss man eben auch etwas dafür tun!“. Aber natürlich macht es ihm auch Spaß. Beim Highlight der ALSO-Volleyballturniere, dem Betriebe-Turnier, spielt er sogar selbst mit. Denn der 32-jährige Diplom-Betriebswirt, der seit 6 Jahren Geschäftsstellenleiter der Leutkircher Bank in Eintürnen ist, spielt selber seit etwa 15 Jahren Volleyball, noch länger Handball und so nebenbei ein wenig Fußball, pfeift außerdem als Schiri bei Handball-Spielen. „Ich brauche den Sport als Ausgleich“, sagt er. Da hat er, als Christian Skrodzki ihn vor fünf Jahren um Unterstützung bat, natürlich sofort zugesagt. Und hat mit seiner Erfahrung und seinen Kontakten die Beachvolleyballturniere zu dem gemacht, was sie heute sind: Der Mittelpunkt des Altstadt-Sommerfestivals. |
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Sabine Gisbert |
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Ohne Moos nichts los! Sabine Gisbert, zuständig für Mitgliederverwaltung und Finanzen beim Altstadt Sommerfestival-Verein ist das stille Machtzentrum im Hintergrund des Festivals.
Seit 4 Jahren ist sie dabei und hat die Geldangelegenheiten des Vereins fest im Griff. „Ich empfand das ALSO im Gründungsjahr einfach toll und wollte mich gerne auch in das Festival einbringen“, erklärt sie, warum sie im zweiten Jahr dazu stieß. Als Bankkauffrau kann sie geschickt mit Zahlen jonglieren - doch je größer das ALSO wird, desto komplizierter auch die Finanzen. Sabine Gisbert schreibt Rechnungen und Abrechnungen, kümmert sich um die Buchführung und die allgemeine Geldverwaltung, organisiert die Bargeldversorgung des Festivals, steht sogar an der Eingangskasse bei der Radio7 PartyNacht. „Überall, wo es ums Geld geht, bin ich dabei.“ Und sie schafft es, immer den Überblick zu behalten – auch wenn es „während des ALSO schon manchmal ein bisschen hektisch ist.“ Doch die Mutter dreier Kinder (3, 5 und 9 Jahre alt) ist mit viel Freude und Elan bei der Sache. Ihr Engagement geht sogar so weit, dass sich während der elf Tage jeden Abend noch an den Schreibtisch setzt und die finanziellen Verwicklungen des Tages aufdröselt, manchmal bis spät in die Nacht Einnahmen zählt oder Abrechnungen fertig stellt. „Es macht mir einfach total viel Spaß! Ich finde das Festival toll, bin von der Idee begeistert und da helfe ich gerne mit!“.
Gerne geht Sabine Gisbert auch privat mit ihrer Familie aufs Altstadt-Sommerfestival, genießt die Atmosphäre und relaxt während ihr Nachwuchs sich an der Kinderanimation erfreut – und sitzt abends dann wieder ganz pflichtbewusst zusammen mit ihrem Mann, der sie vorzüglich und tatkräftig unterstützt vor den Finanzen des ALSO… |
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Tezer Leblebici |
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Das Prinzip: "Leutkicher für Leutkirch!" Ohne ihn wäre bei der Dance-Night des Altstadt-Sommerfestivals Vieles nicht möglich: Tezer Leblebici ist der Organisator dieses musikalischen Höhepunkts des ALSO. Bereits ab dem Frühjahr ist er Jahr für Jahr mit der Planung der Dance-Night beschäftigt, denn er organisiert mit tatkräftiger Unterstützung der ALSO-Geschäftsstelle, alles bis ins Detail selbst: Von den Kontakten mit den Tanzgruppen und Sponsoren über die Sound- und Lichtanlage bis hin zur richtigen Verkabelung. Und wenn es dann so weit aufgebaut ist, steht er abends auf der Bühne und moderiert die Leutkircher Showbühne. Der gebürtige Kemptener, türkischer Abstammung, hat es geschafft, dass die Dance-Night sich in den vergangenen Jahren in Größe, Form und Beliebtheit immer mehr gesteigert hat, so dass mittlerweile „eigentlich jede Tanzgruppe, die etwas auf sich hält dabei sein muss“, wie Tezer findet. Dieses Jahr bringen die Anlagen 12000 Watt Musikleistung und 85000 Watt Lichtleistung auf die Bühne – „es ist einfach toll, bei etwas so großem ganz vorne dabei zu sein!“, schwärmt der 38-jährige, der selbst seit 20 Jahren bei Bliem´s Bunter Bühne Showtanz macht. „Das Tanzen ist mein Hobby. Schon seit meiner Jugend. Andere haben Fußball gespielt und mussten jedes Wochenende auf ein Turnier; wir hatten einfach Spaß mit Musik und Tanz“, erinnert er sich. Und genau das ist es, was hinter Tezers Engagement steckt: „Es geht immer um den Spaß! Wenn man auf der Bühne steht und Applaus bekommt, Anerkennung für seine Arbeit, und sieht, dass es auch allen anderen Spaß macht… Das ist mein Antrieb.“ Der zweifache Familienvater ist außerdem noch – gemeinsam mit Axel Müllers Ehefrau Dagmar Müller – für die Kinderanimation während des ALSO zuständig, bei der es Tanz, Gesang und Bewegung für die Kleinsten auf der Bühne am Marktplatz gibt. Auch dahinter steckt einiges an Arbeit, aber die macht Organisationstalent Tezer gerne: „Für die Kinder ist es toll und mir macht es Spaß.“ Neben alledem besitzt er eine Videothek, arbeitet für eine Elektrotechnikfirma in Leutkirch, ist Vorstandsmitglied des „Faschingskomitees Kimratshofen“ – und findet trotzdem jedes Jahr Zeit für das Altstadt-Sommerfestival. „Leutkircher für Leutkirch“ nennt er das Prinzip: Wer in Leutkirch wohnt und arbeitet, kann auch mal was für seine Stadt tun; Tezer geht dabei mit bestem Beispiel voran. Auch wenn er sich selbst nicht in dieser Rolle sieht; Tezer ist ein gelungenes Beispiel an funktionierender Integration. Ob bewusst oder unbewusst – er spielt eine Vermittlerrolle zwischen fremder und deutscher Kultur und ist damit ein Vorbild für viele ausländische Familien in Leutkirch. Zu Recht.
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Axel Müller |
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Alles Müller oder was? Wenn es beim Altstadt-Sommerfestival darum geht, Konstruktions-, Befestigungs- oder technische Probleme zu lösen, könnte es in der Tat heißen „Alles Müller oder was?“. Denn es ist so, das Allroundtalent Axel Müller regelt alles. Der „weltbeste Helfer“, wie ihn der ALSO-Gründer Christian Skrodzki gerne nennt, ist Geschäftsführer der „Mösle Bauunternehmung“ in Wuchzenhofen. Auch wenn sein Engagement für das ALSO privater Natur ist, helfen ihm doch Know-How, Material und Gerätschaften der Bauunternehmung dabei, bei Problemen schnell zu reagieren. „Axel, uns fehlen 100 Meter Kabel, kannst du mal bitte…“, könnte etwa ein Hilferuf der Veranstalter heißen. Und Axel kann. Immer. Irgendwie schafft er es, für jedes Problem eine Lösung zu finden. Ohne das Material, das Axel Müller aus seinem Unternehmen gratis zur Verfügung stellt, wäre vieles nicht möglich. Bauwagen, Bauzäune, Absperrungen und technische Gerätschaften wären in dem Umfang, in dem das ALSO sie braucht, fast unbezahlbar – Axel macht´s möglich. Und das alles ohne Eigeninteresse. „Es macht mir einfach sehr viel Spaß. Darum mache ich es!“, erklärt der 37-jährige Mann für alle Fälle. „Es ist toll, bei der Organisation von Leutkirchs größtem Fest dabei zu sein, etwas für die Stadt zu tun und zu sehen, wie viel Spaß die Leute daran haben.“ Ganz besonders das Wohl der Kinder liegt dem vierfachen Familienvater dabei am Herzen: Er organisiert jedes Jahr am Kindertag eine Attraktion für die Kleinen, ließ zum Beispiel schon tonnenweise Steine zum „Schieferklopfen“ in die Stadt karren oder einen Baukran aufstellen; dieses Jahr sorgen „Bungee-Trampoline“ bei den Kindern für Action. Tausendsassa Axel ist auch als Mitglied der „Leutkircher Runde“ während des ALSO voll eingespannt, ist im Ortschaftsrat von Diepoldshofen, war bis vor einigen Jahren in Musikkapelle und Chor aktiv. „Wenn ich mal nichts zu tun habe, überlege ich, was es noch für Probleme zu lösen geben könnte“, schmunzelt er. Und wenn tatsächlich eines auftaucht ist Axel zur Stelle.
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Aloisia Guder-Kebach |
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Die Oase – der Ruhepol des ALSO!
Inmitten des Trubels des Altstadt-Sommerfestivals gibt es jeden Abend einen Ruhepol: Die „Oase der Ruhe und Besinnung“ lädt alle ALSO-Besucher ein zu Meditation, Musik und religiösem Gedankenaustausch. Aloisia Guder-Kebach ist mit ihrer „Oase“ bereits von Anfang an dabei. Als sie von den Vorbereitungen zum ersten ALSO gelesen hatte, regte sie bei den Veranstaltern eine stärkere Beteiligung der Kirchen an, schlug ihr Konzept vor – und ist seitdem aus dem Programm nicht mehr wegzudenken. Guder-Kebach leistet eine Menge Vorbereitungsarbeit, hat dabei aber das Glück, dass ihr die relativ große Gruppe der Helfer seit dem ersten Jahr erhalten blieb. Die Idee hinter der „Oase der Ruhe und Besinnung“: „Der ökumenische Gedanke ist mir sehr wichtig“, erklärt die Organisatorin. Ihre Runde, die allabendlich in der kleinen evangelischen Gedächtniskirche zusammenkommt, ist offen für alle Interessierten. Zu einem ausgewählten Thema – dieses Jahr lautet es „Du führst uns hinaus in die Weite – Berge der Bibel“ – gibt es dabei meditative Texte und Musik. An der Gestaltung beteiligen sich zahlreiche Musik- und religiöse Gruppen und Vereine wie etwa der Kinder- und Jugendchor Wuchzenhofen, der Frauenchor Tautenhofen oder ein Männerbibelkreis. Das Konzept geht auf: Besucher aller Altersgruppen erscheinen recht zahlreich täglich um 19 Uhr in der „Oase“ – und gehen zufrieden nach Hause. „Ich erhalte viel Zuspruch. Bis jetzt hat es allen gefallen“, freut sich die alleinlebende Leutkircherin, die trotz aufwändiger Vorbereitung „viel Freude“ daran hat. „Ich hoffe, dass alle Besucher für sich etwas mitnehmen können“.
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Patrick Gehring |
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Spaß an Bewegung und Sport!
„Eine Top-Veranstaltung“ nennt Patrick Gehring den Bergsprint-Duathlon der Leutkircher Skiläuferzunft – ein Highlight des Altstadt-Sommerfestivals. Seit 3 Jahren organisiert der 32-jährige das Sportevent in der Leutkircher Innenstadt, er übernahm dieses Amt von Vorgänger Günther Schüle. Der Wettkampf am Samstag, 9. August, ist eine Kombination aus Laufen und Mountainbiken; teilnehmen kann wirklich jeder, der Lust dazu hat. „Das ist das Tolle daran“, findet Gehring, der selbst begeisterter Mountainbiker ist. Und erklärt: „Der Sport gehört einfach auch zu so einer Veranstaltung. Die Leute sollen Spaß an Bewegung und Sport haben“. Die aufwändige Planung und Organisation des Bergsprint-Duathlons teilt er sich mit Daniel Holz, Jürgen Blank und Robert Utz. „Im ersten Jahr wurde das Ganze in 2 Wochen auf die Beine gestellt, mittlerweile nehmen wir uns da schon ein bisschen mehr Zeit.“ Es müssen unter anderem Helfer gefunden und Preise beschafft werden – was Gehring zusammen mit seinem eineinhalbjährigen Sohn durchaus auch mal in seiner Freizeit macht –, die Strecke muss abgesteckt und schließlich die Zeiten gemessen werden. „Es ist viel Organisation, ich hänge viel am Telefon.“, gesteht der Organisator. „Aber ich habe einfach Spaß an der Veranstaltung“. Wenn es so weit ist, wird der hauptberufliche Krankenpfleger mitten drin sein im Getümmel, gut aufpassen, dass alles klappt, ein Auge auf Streckenabsperrung und Startnummernvergabe haben – und würde sich dann am liebsten selbst aufs Fahrrad schwingen.
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Monika Henkel |
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Leutkirch lebt – weiter so!
„Mir liegt etwas daran, dass in Leutkirch mal was los ist und dass Leutkirch so richtig lebt“, erklärt Monika Henkel ihr Engagement für das Altstadt-Sommerfestival. Die allein erziehende Mutter ist zuständig für den Buttonverkauf während des gesamten Festivals, hauptsächlich aber während der K4-Nacht. Dieser hat sich dank ihres Einsatzes in den vergangenen Jahren zu einer immer wichtigeren Einnahmequelle gesteigert. „Eine Selbstverständlichkeit“ ist es für sie, dass sie das Festival, das von ihrem Chef, dem ALSO-Vereinsvorsitzenden Christian Skrodzki, erfunden wurde, von Anfang an ehrenamtlich unterstützt hat. Die vielseitig engagierte Leutkircherin ist neben dem ALSO-Verein im CineClub Larifari und im Kirchenchor aktiv, war früher in der Narrenzunft, arbeitet neben dem Job beim inallermunde kreativhaus als Korrektorin bei der Schwäbischen Zeitung und betreibt im Nebenerwerb ein kleines Buchhaltungs-Geschäft. Und bleibt bei alledem immer gut gelaunt. Für das ALSO organisiert sie 16 bis 18 Helfer für den Buttonverkauf, koordiniert wer wann wo an welcher Kasse steht – an jeder Einfallstraße sollen zwei Personen stehen – und ist während des gesamten Abends als „Springer“ unterwegs. Mit dem Fahrrad kurvt Monika Henkel durch die Innenstadt, bringt der einen Kasse neue Buttons, der anderen frische Getränke, sammelt von der nächsten Geld ein. „Von der K4-Nacht bekomme ich eigentlich nicht viel mit“, erzählt die 42-jährige, „aber ich kann wenn ich durch die Stadt radle die tolle Atmosphäre genießen!“ Trotz Stress hat sie viel Spaß dabei und findet es „schön zu sehen, wie die Innenstadt auflebt und wie es den Besuchern gefällt.“ Weiter so!
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